Stephan Sarek, Berlin

 

 

Quo vadis, Elch?*

 

 

 

Liebes IKEA!

Heute will ich dir mal erzählen, wie es mir bei meinen letzten 10 Besuchen bei dir ergangen ist. Es ist eigentlich immer der selbe Ablauf. Ich parke auf einem deiner geräumigen Parkplätze und gehe als erstes ins Restaurant. Je nachdem ob ich Vor- oder Nachmittag komme, esse ich entweder Frühstück oder Mittagessen. Derart gestärkt schlendere ich danach durch die Ausstellung, hole mir hier und da ein paar kreative Ideen und gehe schließlich hinunter in die Markthalle. Dort schnappe ich mir einen Einkaufswagen und belade ihn nacheinander mit Dingen die ich brauche, oder von denen ich zumindest glaube, dass ich sie brauche. Zu guter Letzt gelange ich zu den Kassen, wo ich feststellen muss, dass die meisten wie immer nicht besetzt sind. Und da sich vor den wenigen offenen Kassen stets eine lange Schlange bildet, kommt mir der Gedanke, dass ich bislang auch ganz gut ohne all die Dinge in meinem Einkaufswagen ausgekommen bin. Also schiebe ich ihn in eine Seitengasse, drängle an den Wartenden vorbei und fahre ohne Einkauf zurück nach Hause.

 

Dein Stephan Sarek

P.S.: Ich freue mich schon auf nächstes Mal. Ich glaube nämlich, dass ich einen ganz, ganz vollen Einkaufswagen mit lauter klitzekleinen Einzelteilen brauche.

 

 

*ja, ich weiß - es ist ein Rentier, kein Elch

 

 

 

 

 

Das Flüstern im Wald

 

 

 

 

 

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Hanfkraftwerk

Roman

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Deutschland im Dezember 1999. In der Kleinstadt Kastanar leben AKW-LeiterJacoby und der grüne Bürgermeister Schöbel in allzu enger Nachbarschaft.

Doch die zwei Gartenzaunrivalen sind nur Schachfiguren in einem großen Spiel, denn Ilka, die Tochter des Kraftwerkleiters hat sich der Revolution verschrieben und will die Welt vor Atomkraft, Habgier und einer emotionalen Eiszeit retten. Verkleidet gibt sie sich gegenüber dem Grünen als Vertraute des Aufsichtsratsvorsitzenden der Kraftwerk-AG aus, dessen heimliches Ziel es ist, die Energiegewinnung der Menschheit zu revolutionieren. Ein neuentwickeltes Verfahren, bei dem das hiesige Kraftwerk in die Lage versetzt wird, die Stromgeneratoren mit Hanf statt mit Uran anzutreiben. Schöbels Rolle soll es sein, während eines inszenierten Notstands den probeweisen Betrieb des neuen Verfahrens anzuordnen, doch der Grüne weigert sich mitzuspielen.

Als es jedoch zu einem echten Notstand kommt, bei dem Kastanar durch Schneemassen von der Außenwelt abgeschnitten wird, während eine Reihe unglückseliger Umstände nach und nach den Strom ausfallen lässt, steht Justus Schöbel vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens: Soll er sämtliche Vorschriften missachten und ein Verfahren genehmigen, das die Welt verändern wird? Oder ist alles nur ein Spiel, eine Intrige?

 

"Das Hanfkraftwerk" ist ein herrlicher, nicht ganz ernst gemeinter Roman über grüne Revolution, Stromerzeugung mit Hanf im Atommeiler und eine herzliche Liebesgeschichte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                     Berlin
Stephan Sarek, Berlin